Musiktherapie Eindrücke

Welche Eindrücke kann Musiktherapie in Patienten erzeugen? Gemeint sind hier vor allem bleibende Eindrücke, die sich auch im weiteren biografischen Verlauf eines Menschen gewissermaßen als langfristiger Therapieerfolg positiv äußern. Musiktherapie als solche kann diese Art Erfolge in einer weiten Palette für sich stets wiederkehrend verbuchen. Bekannt sind therapeutische “Wunder” im Zusammenhang mit der Rekonvaleszenz von Wachkomapatienten, bei der Schmerzlinderung, als erfolgreiche Gegenstrategie bei Suchtkrankheiten, Depressionen oder neurologischen Störungen.

Doch hier soll – kurz und prägnant – auf ein weiteres und oft angewandtes Feld der Musiktherapie eingegangen werden, welches regelmäßig so deutlich wie kaum ein anderes den Weg der biografischen Nachhaltigkeit demonstriert: Die Rede ist vom Einsatz der Musiktherapie in der frühkindlichen Erziehung, hier insbesondere bei der (Einzel-)Betreuung von hyperaktiven Kindern wie auch jenen, die durch Unregelmäßigkeiten im Elternhaus (Scheidung, Streit etc.) Schwierigkeiten dabei aufweisen, sich in (Peer-)Gruppen einzugliedern.

Musiktherapie Eindrücke bei Kindern

Musik, therapeutisch mit Kindern erarbeitet, kann ihnen hier einen Weg aufweisen, ihr Konzept für die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu sensibilisieren, das eigene Körperbild zu stärken, sie zu kreativem Ausdruck zu ermutigen; kurzum: Das “blockierte” Kind erfährt in der selbst zu entdeckenden Improvisation bei der Laut- und Klanggestaltung an (Orffschen) Instrumenten, dass es selbst Gefühle haben darf, und diese sich selbst, aber auch einem dialogischen Partner (Elternteil, Geschwister, Mitschüler) gegenüber konsequent und angstfrei äußern lernt.

Doch nicht nur der Umgang mit Instrumenten entspricht der Musiktherapie. Bleibende Eindrücke erleben und erfahren gerade auch Kinder durch das gemeinsame Singen. In Studien wurde hier bereits eine Ursache für die Erhaltung und Förderung von körperlicher und seelischer Gesundheit auch schon im Vorschulalter nachgewiesen. So gestärkte Individuen gehen nicht nur ihrer Schultauglichkeit um ein Vielfaches gestärkter entgegen als andere, weiterhin kann auch hier positiv auf die Sprachentwicklung; auf die koordinative bzw. kognitive Entwicklung wie auch auf die im frühen Kindesalter beginnende Ausprägung der emotionalen Intelligenz entscheidend Einfluss genommen werden.

 

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